Familie . Tradition

Über uns

Nutzfläche:
82 ha
Anzahl Tiere:
– 70 Milchkühe
– 60 Jungtiere
– 2 Ochsen
– 6 Angus
– 3 Hausschweine
– 7 Hühner
Rasse(n):
– Miesbacher Fleckvieh
– Angus-Rinder
– Braunvieh
– Braunvieh-Schwarzbunt-Kreuzung
Haltung:
Alle Tiere haben einen Laufstall.
Milchkühe:
Weidegang ganzjährig.
Jungtiere, Schweine, Hühner:
Winterauslauf. Im Sommer sind die Jungtiere, Angus und die Hühner auf der Alm.
Fütterung:
Gras, Heu, Grummet, Silage, Mais – alles aus eigenem Anbau. Bio-Kraft- und Mineralfutter für die Rinder.
Besonderes:
Schonende Schlachtung und Verarbeitung im Nachbarort.
Hofgeschichte:
Gschwandt“ war einer der nordöstlichsten Rodungshöfe des Klosters Tegernsee. Erste urkundliche Erwähnungen sind im Jahre 1250 in der ersten Chronik, dem „Urbar“, zu finden. Bis zum Jahre 1960 war „Gschwandt“ ein eigener Weiler und wurde dann der Ortschaft Festenbach angegliedert. Der Gschwandtnerhof entstand und befindet sich seit 1878 in Besitz der Familie Bartl.
Der Milch- und Zuchtviehbetrieb hat einen verheerenden Brand erlebt und Kriege überstanden. Während des zweiten Weltkriegs diente die Tenne als Lazarett für verwundete Soldaten.
Unser Antrieb:
Der Gschwandtnerhof heute – das sind Nina und Korbinian Bartl. Korbinian hat den Hof 2008 von seinen Eltern übernommen. Nach unserer Heirat 2016 hat sich einiges am Hof gewandelt. Korbinian ist als gelernter Landwirt der Mann für Außenwirtschaft und Fütterung, Nina als Quereinsteigerin vom Notariat zuständig für Büro, die Direktvermarktung und das Marketing. Die Stallarbeit erledigen wir gemeinsam.
Wir bewirtschaften den Hof seit zwei Jahren nach biologischen Richtlinien und sehen es als unsere höchste Verpflichtung an, im Einklang mit der Natur unseren Tieren ein artgerechtes Leben zu bieten und den Betrieb zukunftsfähig an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Dazu haben wir neben der Milchviehwirtschaft noch die Direktvermarktung unserer hofeigenen Bio-Produkte entwickelt. In Zeiten der schnelllebigen Globalisierung steht der Landwirt immer noch fest verwurzelt mit seinem Grund und Boden und im Wechsel der Jahreszeiten in der Mitte der Gesellschaft. Haben wir doch einen der wichtigsten Berufe der Welt: Denn ein Landwirt ernährt sich und seine Mitmenschen. Wir gehen mit der Zeit, wo Maschinisierung eine Arbeitserleichterung mit sich bringt und halten an Traditionen fest, die wir wertschätzen, wie etwa unseren Almabtrieb.
Wir möchten einen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben und offen und transparent für unseren Berufsstand eintreten. Unsere Tiere begleiten und betreuen wir von Geburt an bis zur schonenden Schlachtung bei unserer Verwandtschaft in Hausham.
Unser Familienleben ist von der Arbeit am Hof geprägt – vom täglichen Stallgang bis zur Feldarbeit, das leidige Büro oder unsere Direktvermarktung. Die Kinder wachsen mit den Tieren auf und wir hoffen natürlich, ihnen die Wertschätzung für die Natur und unsere schöne Heimat mitgeben zu können.
Am Anfang von jedem Lebensmittel steht die Landwirtschaft!